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2010-11-02
Im Notfall zählen für Rettungskräfte an der Unfallstelle oft Sekunden und Zentimeter. Wenn es um die Befreiung von Verletzten aus verunfallten Fahrzeugen geht, sind präzise und schnelle Informationen vor dem Einsatz der Rettungswerkzeuge gefragt: Wo sind die Airbag-Gasgeneratoren, Karosserieverstärkungen, Kraftstoffleitungen, wo befinden sich Tank oder Batterie. Die Automobilhersteller haben diese Informationen in so genannten Rettungsdatenblättern für ihre Modelle zusammengestellt.
Opel macht jetzt als erster Hersteller die Daten für rund 60 seiner Fahrzeugmodelle seit Baujahr 1991 über ein mobiles Portal für alle Smartphones digital verfügbar. Damit können Rettungskräfte direkt am Unfallort die wichtigen Informationen fahrzeugspezifisch abrufen. Dieser mobile Service ist in zehn Sprachen für alle Nutzer kostenfrei, lediglich der Internetzugang muss vorhanden sein.
„Opel unterstützt dabei eine zentrale mobile Plattform der Automobilindustrie, auf der alle Fahrzeughersteller ihre entsprechenden Fahrzeugdaten einstellen,“ erklärt Jürgen Peitz, Leiter Versicherungseinstufungen und Reparaturtechnologie bei Opel. „So könnten wir sicherstellen, dass – anders als bei gedruckten Versionen – herstellerübergreifend alle wichtigen Informationen blitzschnell und hochaktuell vor Ort verfügbar sind“.
Zielgruppe des mobilen Rettungsdatenblätter-Portals sind die Feuerwehren in Europa. Über www.opel-rescuecard.com wird die Seite geladen, die Sprache gewählt und anschließend das Fahrzeugmodell ausgesucht. Damit ist gewährleistet, dass die internetbasierten Rettungsdatenblätter immer auf dem aktuellen Stand sind. Dank der eingebauten Seitenoptimierung passt sich das mobile Rettungsdatenblatt-Portal jedem handelsüblichen Smartphone-Modell automatisch an. Die Zoomfunktion stellt sicher, dass einzelne Bauteile und Karosserieabschnitte auch auf einem kleinen Display gut zu erkennen sind.
Damit der Service weiter optimiert werden kann, können die Nutzer auf einer dafür eingerichteten Seite Verbesserungsvorschläge und Anregungen anfügen. Darüber hinaus gibt es eine „Send to friend“-Funktion, die dazu beitragen soll, dass sich das Rettungsdatenblatt-Portal gerade im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren schnell verbreitet.
Unabhängig von der mobilen Smartphone-Lösung können die Rettungsdatenblätter als
PDF-Datei weiterhin über das Internet heruntergeladen und ausgedruckt werden.
